E-Books zu WordPress, Joomla, Bildbearbeitung und Suchmaschinenoptimierung (SEO)

    Einführung in die Bedienung von WordPress 5

    Einführung in die Bedienung von WordPress 5

    Diese Anleitung beschreibt den Stand von Anfang 2020, die grundsätzliche Bedienung hat sich nicht großartig geändert. Es sind aber inzwischen einige neue Funktionen in WordPress integriert worden und die Oberfläche sieht an einige Stellen ein wenig anders aus. Eine Anleitung zur jeweils aktuellen Version, die viele weitere nützliche Informationen enthält finden Sie hier als E-Book.

    Inhalt

    Vorwort

    Diese Anleitung ist für alle, die schnell mit ihrem neuen Blog starten wollen. Beschrieben werden die wichtigsten Bedienelemente von WordPress 5 sowie die grundlegenden Schritte für das Anlegen und Ändern von Beiträgen und die Verlinkung von Seiten innerhalb von vorhandenen Menüs.

    Schreibweisen

    Die Beschriftung eines Menüpunktes oder eines Links wird im Text kursiv dargestellt. Falls ein Button geklickt oder ein Menüpunkt ausgewählt werden muss, ist dies im Folgenden durch unterstrichene und kursiv gestellte Wörter dargestellt. Mehrere Klicks nacheinander werden mit Pfeilen verbunden.

    Beispiel: Beiträge -> Erstellen bedeutet: erst Beiträge klicken und danach Erstellen klicken.

    Glossar

    Backend:Das Backend ist der Teil der Internetseite, in dem die administrativen Einstellungen für den sichtbaren Bereich vorgenommen werden (z. B. die Menüstruktur).
    Blog:Zusammengesetzter Begriff aus Web und Logbuch. Ein Weblog oder kurz Blog beschreibt heutzutage eine chronologische Aneinanderreihung von Artikeln. Was ursprünglich als persönliches Webtagebuch begann, hat inzwischen eher den Charakter einer Onlinezeitung.
    Blogpost:Oder kurz Post: Einzelner Beitrag innerhalb eines Blogs.
    CSS:Cascading Style Sheet. Eine Formatierungssprache für Webseiten.
    Editor:Programm zur Bearbeitung von Texten.
    Feed:Technik zur einfachen und strukturierten Verbreitung der Inhalte von Websites. Die am Häufigsten genutzten Protokolle für Feeds sind RSS und Atom.
    CMS:Content-Management-System. Software zur einfachen Verwaltung von Inhalten.
    Frontend:Als Frontend bezeichnet man die sichtbare “Vorderseite“ der Webseite, also den normalen Internetauftritt, den alle Besucher zu sehen bekommen.
    HTML:Hypertext Markup Language. Programmiersprache zur Beschreibung von Webseiten.
    Open Source:Bezeichnet Software, deren Lizenzbestimmungen fordern, dass der Programmcode frei zugänglich ist.
    Permalink:URL unter der eine Seite des Webauftritts aufzurufen ist.
    PHP:Programmiersprache für dynamische Webseiten.
    Plugin:Bedeutet wörtlich übersetzt „einstecken“. Bei WordPress werden Erweiterungen der Kernfunktionalitäten als Plugins bezeichnet. Sie werden über eine Schnittstelle in das CMS „eingesteckt“.
    SEO:Search Engine Optimization, auf Deutsch: Suchmaschinenoptimierung. Ohne eine gute Platzierung in den Ergebnissen der Suchmaschinen findet niemand Ihre Webseite.
    Template:Designvorlage für eine Webseite.
    URL:Uniform Resource Locator. In dieser Anleitung: Die Internetadresse einer Webseite.
    WYSIWYG:What you see is what you get. Wird für Editoren verwendet, bei denen die Bearbeitungsansicht identisch mit der endgültigen Ansicht ist.

    Was ist WordPress?

    WordPress ist ein Content-Management-System (CMS), das für die Erstellung von Internetauftritten in Blogform optimiert wurde.  Blogs können mit Hilfe von WordPress einfach verwaltet und Inhalte von verschiedenen Autoren geschrieben werden, ohne dass weitergehende Kenntnisse in der Erstellung von Webseiten vorhanden sein müssen.

    WordPress unterscheidet, wie die meisten Content-Management-Systeme, drei verschiedene Ebenen bei einem Internetauftritt:

    • Die funktionelle Struktur
    • Die Seiteninhalte
    • Das Layout

    Die Einrichtung der funktionellen Struktur ist aufwändig und setzt neben guten Kenntnissen von WordPress auch Erfahrung im Umgang mit HTML und PHP voraus. Die Struktur wird daher fast immer von einem erfahrenen Webdesigner angelegt und modifiziert.

    Die Seiteninhalte, auf Englisch content, können durch eine fast beliebige Anzahl von Autoren mit einem leicht bedienbaren Editor, bearbeitet werden. Der Editor hat Funktionen, die ähnlich wie in einem normalen Textverarbeitungsprogramm, z. B. Microsoft® Word, funktionieren.

    Das Backend mit dem Editor lässt sich direkt im Browsers aufrufen, so dass die Autoren ihre Inhalte von jedem Ort mit Internetzugang bearbeiten können. Außerdem gibt es für eine Vielzahl von Mobilgeräten (z. B. iOS®, Android®, Windows® Phone) Apps mit denen direkt Beiträge auf Smartphones oder Tablets erstellt werden können.

    Über eine Benutzerverwaltung lassen sich vom Administrator für jeden Bearbeiter und jeden Inhalt individuelle Zugriffs- und Schreibrechte festlegen. Dadurch ist es möglich, dass manche Bearbeiter beispielsweise nur die Inhalte in bestimmten Bereichen, andere aber auch die zugrunde liegende funktionelle Struktur bearbeiten können.

    Das Layout wird durch sogenannte Templates festgelegt, welche der Webseite unabhängig von Struktur und Inhalt ein einheitliches optisches Erscheinungsbild geben. Die Templates können durch den Administrator einfach ausgewechselt werden. Dadurch verändert sich das Aussehen der gesamten Webseite. Die Inhalte bleiben jedoch unverändert. Die Erstellung von Templates ist komplex und wird deswegen auch meistens durch einen Webdesigner durchgeführt.

    Die Vorteile von WordPress sind:

    • Sehr einfache, benutzerfreundliche Bedienung.
    • Leichte Erweiterbarkeit durch Plugins mit wenigen Klicks.
    • Sehr viele Erweiterungen, von denen die meisten kostenlos oder in einer kostenlosen Version mit Funktionseinschränkungen verfügbar sind.
    • Flexible Designs, durch die WordPress-Seiten einfach an neue Layout-Anforderungen angepasst werden können.
    • Große Community, deswegen finden Sie zu fast allen Fragen eine Antwort im Internet.

    WordPress wurde als Open-Source-Software veröffentlicht und wird weltweit für die Erstellung und Verwaltung von Internetauftritten eingesetzt. Mit einem weltweiten Marktanteil von 63,5 %* ist WordPress das mit Abstand am häufigsten eingesetzte CMS für dynamische Webseiten.

    * Quelle: http://w3techs.com, Stand: Juli 2020

    Aktuelle Version von WordPress

    Die aktuelle Version von WordPress ist 5.4.1 (Adderley) und wurde am 29. April 2020 veröffentlicht. Sie ist nach dem US-amerikanischen Jazztrompeter und -komponisten Nat Adderley benannt worden.

    Änderungen gegenüber der Vorversion

    Die aktuelle WordPress-Version 5 bringt eine gravierende Änderung mit sich, der klassische Editor wird durch Gutenberg ersetzt, einen Editor der es erlaubt Inhalt per Drag-and-drop mit sogenannten Blöcken zu erstellen.

    Das diese Veränderung nicht nur Freunde hat, lässt sich gerade in vielen Diskussionsforen rund um WordPress beobachten. Zum Glück lässt sich der neue Editor relativ einfach deaktivieren und gegen die gewohnte alte Version ersetzen.

    Beim Update einer Vorversion auf die Version 5 werden auch Modifikationen an der Datenbank vorgenommen. Sollten Sie kein automatisches Backup eingerichtet haben, ist es eine gute Idee ein Backup der WordPress-Webseite zu machen, bevor man die Meldung mit einem Klick auf WordPress-Datenbank aktualisieren auf den neusten Stand bringt. In den meisten Fällen geht das Update gut, ich hatte aber auch schon Fälle in denen Kunden voreilig selbst ein Update gemacht hatten und danach ihre Webseite nicht mehr funktioniert hat.

    Update der Datenbank WordPress 5
    WordPress Watrnung vor einem Datenbankupdate

    Das neue Standardtheme Twenty Twenty ist sehr aufgeräumt und bildet eine gute Basis um sich mit dem neuen Editor Gutenberg vertraut zu machen.

    Neu ist außerdem die Site-Health-Funktion, diese warnt den Administrator, falls die benutzte PHP-Version zu alt ist und verhindert, das Plugins installiert werden, die auf neuere PHP-Versionen angewiesen sind.

    Unter der Haube hat sich natürlich auch wieder einiges getan z. B.:

    • Die Cron API erhält einige neue Funktionen und Filter.
    • Es wurde begonnen die Javascript-Einbindung zu verändern. Dies ist Teil eines Projekts, um modulare JavaScript-Programmierung in WordPress zu ermöglichen.
    • Und viele weitere kleine Änderungen wie z. B. neue Hooks und Filter.

    Rückblick: Hauptänderungen von Version 4.8 auf 4.9

    • Neues Widget namens Galerie, mit dem Sie einfache Galerien erstellen können.
    • Editor (CodeMirror) mit Syntax-Highlighter.
    • Die Anpassung des Layouts einer WordPress-Webseite mit dem Customizer wurde um eine Entwurfs- und Planungsfunktion ergänzt.
    • Eine Sandbox für PHP-Skripte.
    • Eine vereinfachte Menübearbeitung im Customizer.

    WordPress Webseite

    Weitere Informationen zu WordPress und den Entwicklern findet man auf der offiziellen deutschen Webseite:  http://de.wordpress.org.

    Weiterführende Literatur

    Cover Einführung in die Bedienung von WordPress 5.4 BKO

    FormatPDF
    Länge218 Seiten
    Stand27.07.2020

     

    Einführung in die Bedienung von WordPress

    Tour durch WordPress

    Navigation im Backend

    In das Backend loggt man sich ein, indem man an die Internetadresse der Website wp-admin anhängt. Also beispielsweise http://www.meineseite.de/wp-admin. Nach dem Einloggen mit Benutzernamen und Passwort gelangt man zum Dashboard. Die einzelnen Bereiche des Backends erreicht man über die Navigationsleiste auf der linken Seite. Diese zeigt je nach Größe des Browserfensters die Symbole und Bezeichnungen der Menüpunkte oder nur die Symbole an.

    komplette Menüleiste   nur Symbole

    Einige Menüpunkte haben zusätzliche Optionen, die Sie über die Schaltfläche Optionen oben auf der rechten Seite erreichen, nachdem Sie einen Menüpunkt in der linken Leiste angeklickt haben. Die zusätzlichen Inhalte werden in dem Menüpunkt angezeigt, wenn der Haken vor der entsprechenden Option gesetzt ist. Jeder Menüpunkt des Hauptmenüs hat seine eigenen Optionen.

    Wordpress Optionen

    Optionen

    Dashboard

    Das Dashboard besitzt frei wählbare Informationscontainer und gibt einen schnellen Überblick über anstehende Aktualisierungen, die letzten Aktivitäten, neue Kommentare, die neuesten Nachrichten aus dem WordPress-Blog. Außerdem bietet es die Möglichkeit, mit einem Klick einen neuen Blogbeitrag zu erstellen.

    Der Unterpunkt Aktualisierungen informiert detailliert über notwendige Aktualisierungen von WordPress, den installierten Plugins, Templates oder Übersetzungen. Die Aktualisierungen können von hier aus mit einem Klick eingespielt werden. Zur Sicherheit sollte vor jeder Aktualisierung ein Backup der kompletten Website angelegt werden.

    Wordpress Dashboard

    Dashboard

    Beiträge (dynamische Inhalte)

    WordPress unterscheidet zwischen Beiträgen und Seiten. Beiträge sind Texte im Blogformat, die automatisch in die Blognavigation eingebaut und archiviert werden und kommentiert werden können.
    Seiten sind statische Webseiten ohne zusätzliche Funktionalitäten. Sie können z. B. für die Startseite oder ein Impressum genutzt werden.

    Die Unterpunkte haben folgende Funktionen:

    • Alle Beiträge zeigt eine Übersicht über alle erstellten Beiträge.
    • Erstellen öffnet den Editor zum Erstellen eines neuen Beitrages.
    • Mit dem Menüpunkt Kategorien ist es möglich, beliebige Kategorien für seine Beiträge festzulegen, um sie zu systematisieren.

    Schlagworte verwaltet prägnante Stichworte zu Beiträgen.

    Wordpress - Beiträge

    Beiträge

    Medien

    Die Medienübersicht bietet eine Übersicht über alle Multimediadateien, die in WordPress zur Verfügung stehen.

    Über Datei hinzufügen ist es möglich, neue Dateien auf den Server zu laden. Dies können beispielsweise Audio- oder Videodateien, Bilder oder PDF-Dokumente sein.

    Wordpress - Medien

    Medien

    Seiten (statische Inhalte)

    Der Menüpunkt Alle Seiten zeigt alle in WordPress vorhandenen Seiten an.

    Mit Erstellen kann eine neue Seite erstellt werden.

    Wordpress - Seiten

    Seiten

    Kommentare

    Der Menüpunkt Kommentare zeigt alle Kommentare zu veröffentlichten Beiträgen an. In den Grundeinstellungen von WordPress kann man festlegen, ob generell Kommentare erlaubt sind und ob sie sofort oder erst nach Überprüfung durch einen Administrator veröffentlicht werden. WordPress besitzt außerdem einen Spamfilter, der eine Vorauswahl treffen kann, welche Kommentare überhaupt relevant sind.

    Wordpress - Kommentare

    Kommentare

    Designs

    Mit dem Menüpunkt Themes werden alle installierten Templates angezeigt und es können neue Templates installiert werden.

    Wordpress - Themes

    Design -> Themes

     

    Mit Customizer werden die Grundeinstellungen des aktuell aktiven Templates verändert. Die Einstelloptionen sind abhängig vom installierten Template. Meistens kann man hier den Seitentitel, Farben,  Hintergrundbilder und das Aussehen der Startseite einstellen. 

    Design -> Anpassen 

    Wie die geänderten Einstellungen sich auf das Aussehen Ihrer Webseite auswirken, zeigt WordPress Ihnen sofort in einer Vorschau im Hauptfenster. Ganz unten links im Customizer-Menü können Sie mit den drei Icons auswählen, ob die Vorschau für einen Desktop-Computer, ein Tablet oder ein Smartphone angezeigt werden soll.

    Customizer Vorschau responsive Webdesign

    Vorschau für verschiedene Bildschirmgrößen

    Widgets

    Widgets sind kleine Zusatzfunktionen für die Webseite. Falls im Template Bereiche für Widgets vorgesehen sind, können diese im Menüpunkt Widgets zugeordnet werden. Je nach Template unterscheiden sich die für Widgets vorgesehenen Positionen. Die Platzierung kann beispielsweise in der Kopf- oder Fußzeile oder neben dem Textcontainer sein. Folgende Widgets gibt es standardmäßig in WordPress:

    • Archive: Ein monatliches Archiv der Beiträge auf der Website.
    • Audio: Zeigt einen Audioplayer im Frontend an.
    • Bild: Zeigt ein Bild an und bietet die Möglichkeit, das Bild zu verlinken.
    • Galerie: Zeigt eine einfache Galerie im Frontend an
    • HTML: Bietet die Möglichkeit, beliebigen HTML-Code einzufügen.
    • Kalender: Ein Kalender mit allen Beiträgen der Website.
    • Kategorien: Eine Liste oder ausklappbare Liste von Kategorien.
    • Meta: Login-, RSS- und WordPress.org-Links.
    • Individuelles Menü: Ein benutzerdefiniertes Menü.
    • Neueste Beiträge: Die aktuellsten Beiträge der Webseite.
    • Neueste Kommentare: Die aktuellsten Kommentare der Website.
    • RSS: Einträge von einem beliebigen RSS- oder Atom-Feed.
    • Schlagwörter-Wolke: Eine Wortwolke mit den am meisten genutzten Schlagworten.
    • Suche: Ein Suchformular.
    • Seiten: Eine Liste der Seiten der Website.
    • Text: Leeres Widget, in das beliebiger Text geschrieben werden kann.
    • Video: Zeigt einen Videoplayer für interne Videos oder zur Einbindung externer Anbieter wie z. B. Youtube oder Vimeo.

    WordPress Widgets 2020

    Design -> Widgets 

    Mit dem Menüpunkt Menüs können vorhandene Menüs konfiguriert und neue erstellt werden.

    Wordpress - Menüs

    Designs -> Menüs 

    Der Menüpunkt Hintergrund legt das Hintergrundbild der Webseite fest:  Wordpress - Hintergrund anpassen

    Designs -> Hintergrund 

    Unter Editor können das Template und weitere Funktionen von WordPress direkt bearbeitet werden. Für die Bearbeitung dieser Dateien sollte man sich nicht nur in CSS, PHP und HTML, sondern auch mit den Funktionen von WordPress auskennen.

    Wordpress - Themes bearbeiten

    Design -> Editor 

    In WordPress lassen sich über Plugins einfach neue Funktionen nachrüsten. Dies können z. B. Backup, Statistik oder ein erweitertes Benutzermanagement sein.

    Plugins

    Mit den Menüpunkten unterhalb von Plugins erhält man eine Übersicht über alle installierten Plugins (Installierte Plugins), kann neue Plugins installieren (Installieren) oder den Quelltext der Plugins bearbeiten (Editor).

     Plugins

    Benutzer

    Mit Untermenüs von Benutzer werden alle registrierten Benutzer aufgelistet (Alle Benutzer), neue Benutzer angelegt (Neu hinzufügen) und deren Berechtigungen festgelegt (Dein Profil).

    In WordPress sind fünf Benutzerrollen vordefiniert, die folgende Berechtigungen haben:

    • Abonnent: darf Kommentare schreiben und sein eigenes Profil bearbeiten.
    • Mitarbeiter: darf Beiträge verfassen und eigene Beiträge bearbeiten, aber nicht veröffentlichen.
    • Autor: darf neue Beiträge verfassen, eigene Beiträge bearbeiten und veröffentlichen und Kommentare zu seinen Artikeln moderieren.
    • Redakteur: darf neue Beiträge verfassen, eigene und fremde Beiträge bearbeiten und veröffentlichen, Kommentare zu seinen Artikeln moderieren und Kategorien erstellen.
    • Administrator: darf alle Funktionen von WordPress nutzen.

    Wordpress - Benutzer

    Benutzer

    Werkzeuge

    Der Menüpunkt Werkzeuge bietet die Möglichkeit, Daten (Texte, Bilder etc.) aus anderen Quellen zu importieren (Daten importieren) und die Beiträge und Seiten der eigenen Website zu exportieren (Daten exportieren).

    Manche Plugins fügen unterhalb von Werkzeuge weitere Menüpunkte hinzu, mit denen diese konfiguriert werden können.

    Wordpress - Werkzeuge

    Werkzeuge

    Einstellungen

    Dieser Menüpunkt legt die Grundeinstellungen der Website fest. Folgende Einstellungen werden in den einzelnen Unterpunkten vorgenommen:

    • Allgemein: Seitentitel, Datumsfomat, Zeitzone und Sprache
    • Schreiben: Standardkategorie, Formatvorlage für Artikel, Einstellungen für automatische Post per E-Mail
    • Lesen: Konfiguration der Startseite, Länge von Blogseiten und Newsfeeds, Sichtbarkeit für Suchmaschinen
    • Diskussion: alle Einstellungen für die Kommentarfunktion
    • Medien: Bildgrößen
    • Permalinks: Formatierung der Links innerhalb der Website

    Weitere Menüpunkte

    Ja nach installierten Plugins können weitere Menüpunkte vorhanden sein. Diese Menüpunkte gehören nicht zur Standardinstallation von WordPress und dienen dazu, die betreffenden Plugins zu konfigurieren.

    Grundlegende Bedienung von WordPress

    Die zwei Editoren

    Die Version 5 von WordPress bringt einen neuen Editor ins Spiel mit dem sich nicht jeder anfreunden kann. Der blockbasierte Editor funktioniert ganz gut, wenn man sich an die Bedienung gewöhnt hat. Im direkten Vergleich zum klassischen Editor fehlen aber etliche Bearbeitungsmöglichkeiten.

    Der klassische Editor entspricht eher dem, was die meisten Anwendern von einem klassischen Textverarbeitungsprogramm wie z. B. Microsoft® Word gewohnt sind.

    Standardmäßig ist der neue Editor „Gutenberg“ voreingestellt. Falls Sie auf die klassische Version wechseln möchten, müssen Sie das Plugin Classic Editor installieren.

    Klicken Sie im linken Menü auf Plugins à Installieren. Geben Sie in das Suchfeld „Classic Editor“ ein und klicken auf den Button Jetzt installieren.

    Neuen Beitrag im klassischen Editor erstellen

    Um einen neuen Beitrag zu erstellen, klickt man auf Beiträge -> Erstellen. Es öffnet sich eine Seite mit einem leeren Editorfenster. Der Editor besitzt einige Möglichkeiten, den Text zu formatieren. Die meisten der verwendeten Icons entsprechen denen aus normalen Textverarbeitungsprogrammen, wie z. B. Microsoft® Word.

    Wordpress - Beiträge erstellen

    Beiträge -> Erstellen

    In die obere Zeile wird der Titel des neuen Beitrages eingegeben, dieser wird auch für die URL der Seite verwendet (z. B. www.meinewebseite.de/titel).

    Wordpress - Editor

    Editor

    Editor

    Die Schaltflächen des Editors haben folgende Funktionen.

    IconFunktion
     Fett
     Kursiv
     Durchgestrichen
     Liste
     Nummerierte Liste
     Markierten Text als Zitatblock einfügen
     Linksbündig
     Zentriert
     Rechtsbündig
     Link einfügen. Mit diesem Icon kann man sowohl Links auf externe Webseiten als auch Links auf interne Dokumente oder andere Seiten erstellen.
     Link entfernen. Entfernt einen Link aus dem markierten Text.
     „Weiterlesen“ einfügen. Ein Klick auf dieses Icon fügt eine Linie in den Text ein. Im Frontend wird nur der Text oberhalb dargestellt. Danach erscheint im Text ein Link „weiter“, der den gesamten Text aufruft.
     Editor maximieren. Um das Vollbild wieder zu schließen, mit der Maus an den oberen Rand fahren und auf den dann erscheinenden Link „Vollbild schließen“ klicken oder die Taste Escape drücken.
     Blendet die zweite Zeile der Werkzeugleiste aus oder ein.
     Format des markierten Textes – z. B. Überschrift oder Absatz.
     Unterstrichen
     Blocksatz
     Textfarbe
     Durch Aktivieren dieses Icons werden alle Inhalte, die man über die Zwischenablage einfügt, von Formatierungen befreit.
     Löscht alle Formatierungen im markierten Text.
     Einfügen von Sonderzeichen
     Einzug verkleinern
     Einzug vergrößern
     Rückgängig
     Wiederholen
     Zeigt alle Tastaturkürzel des Editors an.
     Der Tab Visuell zeigt die WYSIWYG-Vorschau an, der Tab Text zeigt den Quellcode.
     Fügt an der Cursorposition Multimediadateien in den Text ein.

     

    Beitragseinstellungen

    Die Veröffentlichungsoptionen werden nach einem Klick auf Bearbeiten im Container Veröffentlichen auf der rechten Seite angezeigt.

    Beitragseinstellungen

    Der Status kann Entwurf (Artikel nur im Backend sichtbar), Ausstehender Review (Beitrag muss von einem Berechtigten freigeschaltet werden) oder Veröffentlicht (Artikel ist auch im Frontend sichtbar) sein.

    Unter Sichtbarkeit wird festgelegt, wer den Beitrag sehen darf: Jeder (Öffentlich), erst nach Eingabe eines Passwortes (Passwortgeschützt) oder nur eingeloggte Benutzer (Privat).

    Mit dem Veröffentlichungsdatum ist es möglich festzulegen, ob der Artikel sofort nach dem Klicken auf Veröffentlichen angezeigt wird oder erst zu einem späteren Zeitpunkt, der eben hier festgelegt werden kann.

    Beitragseinstellungen geöffnet

    Durch einen Klick auf Veröffentlichen wird der Beitrag mit den ausgewählten Einstellungen veröffentlicht. Falls man sich den Beitrag erst einmal ansehen möchte, geht dies durch Klicken auf Vorschau. Mit Speichern wird der Beitrag für eine spätere Bearbeitung oder Veröffentlichung gesichert.

    Veröffentlichen

    Falls der Link zu einem Beitrag geändert werden soll, müssen ab Version 4 von WordPress mit der Schaltfläche Optionen am oberen rechten Rand die Optionen eingeblendet werden. Danach wird der Haken bei Permalinks gesetzt. Dadurch wird unterhalb des Editors der Container Permalink eingeblendet. Im Textfeld dieses Containers kann man festlegen, wie der Link zu dieser Seite heißen soll. In diesem Beispiel ist der Beitrag nach der Veröffentlichung unter www.meinewebseite.de/hallo-welt zu erreichen.

    Wordpress - Permalink

    Permalink

    Neuen Beitrag in Gutenberg erstellen

    Um einen neuen Beitrag zu erstellen, klicken Sie auch hier auf Beiträge à Erstellen. Es öffnet sich eine Seite mit einem leeren Blockeditor.

    WordPress Gutenberg Beitrag erstellen 1

    Beiträge -> Erstellen

    In die Zeile über dem Blockbereich wird der Titel des neuen Beitrages eingegeben, dieser wird auch für die URL der Seite verwendet (z. B. www.meinewebseite.de/titel).

    Um Inhalte zu erstellen, müssen sie zuerst mindestens einen Block mit dem Editor anlegen.

    Neuer Beitrag in Gutenberg

    Neuer Beitrag in Gutenberg

    Wenn Sie an auf den Text Schreib etwas oder tippe / zur Blockauswahl klicken, können Sie sofort darauf los schreiben, dann erzeugt Gutenberg automatisch einen Block vom Typ Absatz. Sobald Sie in einem Block die Return-Taste drücken, erzeugt Gutenberg einen neuen Block vom Typ Absatz.

    Gutenberg Blockfunktionen

    Gutenberg Blockfunktionen

    Über dem zurzeit bearbeiteten Block wird das Optionsmenü eingeblendet mit dem Sie die Möglichkeit haben den Inhalt des Blocks zu formatieren. Die Funktion der Icons entspricht denen des klassischen Editors (im vorherigen Kapitel beschrieben). Gutenberg bietet deutlich weniger Formatierungsoptionen als der klassische Editor.

    Das Icon ganz links im Optionsmenü gestattet Ihnen eine Veränderung des Blocktyps. Einen Absatzblock können Sie z. B. in eine Überschrift oder eine Liste umwandeln.

    Gutenberg Block umwandeln

    Gutenberg Block umwandeln

    Um andere Inhalte als reinen Fließtext in einen Beitrag einzufügen, müssen Sie zuerst einen passenden Block in den Beitrag einfügen.

    Dazu klicken Sie auf das rechte Icon im Optionsmenü des Blockes und wählen dann aus, ob Sie den Block vor dem aktiven Block (Davor einfügen) oder hinter dem aktiven Block (Danach einfügen) einfügen wollen.

    Gutenberg neuen Block einfügen

    Gutenberg neuen Block einfügen

    Danach klicken Sie auf das Pluszeichen links vom neu eingefügten Block um den Typ festzulegen.

    Gutenberg Blocktyp festlegen

    Gutenberg Blocktyp festlegen

    Alternativ können Sie auch den Mauszeiger über einen nicht aktivierten Block halten und dann am oberen oder unteren Rand auf das Pluszeichen klicken um einen neuen Block einzufügen.

    Gutenberg neuen Block einfügen WordPress

    Gutenberg neuen Block einfügen

    WordPress hält für die meisten Anwendungszwecke einen passenden Blocktyp bereit, z. B. die allgemeinen Blöcke Absatz, Bild, Überschrift, Liste, Cover, Galerie, Zitat, Audio, Datei  und Video.

    Gutenberg allgemeine Blocktypen

    Gutenberg allgemeine Blocktypen

    Aber auch Formatierungselemente, Widgets und Social-Media-Verknüpfungen können Sie als Block einfügen.

    Blockreihenfolge ändern

     

    Blockreihenfolge ändern

    Die Reihenfolge der Blöcke können Sie verändern indem Sie den Mauszeiger links neben den zu verschiebenden Block halten und entweder mit den Pfeilen um eine Position nach oben oder unten verschieben oder an den zwei gepunkteten Linien anklicken und dann mit gedrückter Maustaste an die gewünschte Position verscheiben.

    Seiten

    Eine neue Seite wird mit Seiten -> Erstellen  angelegt. Seiten und Beiträge sind sehr ähnlich. Seiten sind für statische Inhalte wie z. B. Kontakt oder Impressum gedacht. Seiten werden nicht in der normalen Blogansicht angezeigt. Seiten können im Gegensatz zu Beiträgen hierarchisch angeordnet und verschachtelt werden. Im Drop-down-Menü wird unter Eltern festgelegt, welche Seite in der Hierarchie über der neuen Seite steht. Der Inhalt wird mit demselben Editor wie die Beiträge erstellt.

    Wordpress - Seite erstellen

    Seiten -> Erstellen

    Menüs

    Falls das Template dafür eingerichtet ist, können auf bestimmten vordefinierten Positionen Menüs eingefügt werden. Mit einem Klick auf Design -> Menüs erreicht man die entsprechenden Einstellungen.

    Wordpress - Menüs bearbeiten

    Design -> Menüs

    Nach der Auswahl des zu bearbeitenden Menüs kann man Inhalte zu diesem Menü zufügen, entfernen oder in der Reihenfolge verändern. Im Container auf der linken Seite können die Menü-Inhalte Seiten, Beiträge, Links, Kategorien und Schlagworte ausgewählt werden. Durch einen Klick auf den Button Zum Menü hinzufügen wird der ausgewählte Inhalt in das Menü eingefügt.

    Wordpress - Menues bearbeiten

    Reihenfolge der Menüpunkte

    Die Reihenfolge der einzelnen Menüpunkte lässt sich einfach per Drag-and-drop verändern. Um einen Unterpunkt in einem Menü zu erzeugen, zieht man den entsprechenden Menüpunkt etwas nach rechts.

    Wordpress - zweite Navigationsebene

    Erzeugen einer zweiten Navigationsebene

    Viel Spaß mit Ihrem Blog

    Diese kleine Anleitung gibt Ihnen einen ersten Eindruck von WordPress und hilft dabei, Ihre ersten Schritte mit Ihrem neuen Blog zu gehen. Sollten Sie weitere Fragen haben oder professionelle Hilfe bei Ihrer Website benötigen, können Sie mich gerne kontaktieren.


    Copyright 2017: Boris Kohnke
    Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

    Diese Anleitung ist nur eine Leseprobe, hier geht es weiter zur aktuellen Version von Einführung in die Bedienung von WordPress 5 als E-Book.

    Webdesign

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    • Hilfe bei allen technischen Fragen

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    Fotografie

    Ich fotografiere die Produkte für Ihren Onlineshop, Gebäudeansichten Ihrer Firma, Sie und Ihre Mitarbeiter oder alles andere, was auf Ihrer Webseite gezeigt werden soll. Natürlich inklusive professioneller Bildbearbeitung.
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    • Produkt-/Objektfotos
    • Food-/Naturfotos
    • individuelle Hintergründe und Banner