E-Books zu WordPress, Joomla, Bildbearbeitung und Suchmaschinenoptimierung (SEO)

    Einführung in die Bedienung von WordPress 4

    Einführung in die Bedienung von WordPress 4

    Diese Anleitung beschreibt den Stand von 2016, die grundsätzliche Bedienung hat sich nicht großartig geändert. Es sind aber inzwischen einige neue Funktionen in WordPress integriert worden und die Oberfläche sieht an einige Stellen ein wenig anders aus. Eine Anleitung zur jeweils aktuellen Version, die viele weitere nützliche Informationen enthält finden Sie hier als E-Book (pdf-Format, 173 Seiten).

    Inhalt

    Vorwort

    Diese Anleitung ist für alle, die schnell mit ihrem neuen Blog starten wollen. Beschrieben werden die wichtigsten Bedienelemente von WordPress 4 sowie die grundlegenden Schritte für das Anlegen und Ändern von Beiträgen und die Verlinkung von Seiten innerhalb von vorhandenen Menüs.

    Schreibweisen

    Die Beschriftung eines Menüpunktes oder eines Links wird im Text kursiv dargestellt. Falls ein Button geklickt oder ein Menüpunkt ausgewählt werden muss, ist dies im Folgenden durch unterstrichene und kursiv gestellte Wörter dargestellt. Mehrere Klicks nacheinander werden mit Pfeilen verbunden.

    Beispiel: Beiträge -> Erstellen bedeutet: erst Beiträge klicken und danach Erstellen klicken.

    Glossar

    Backend:Das Backend ist der Teil der Internetseite, in dem die administrativen Einstellungen für den sichtbaren Bereich vorgenommen werden (z. B. die Menüstruktur).
    Blog:Zusammengesetzter Begriff aus Web und Logbuch. Ein Weblog oder kurz Blog beschreibt heutzutage eine chronologische Aneinanderreihung von Artikeln. Was ursprünglich als persönliches Webtagebuch begann, hat inzwischen eher den Charakter einer Onlinezeitung.
    Blogpost:Oder kurz Post: Einzelner Beitrag innerhalb eines Blogs.
    CSS:Cascading Style Sheet. Eine Formatierungssprache für Webseiten.
    Editor:Programm zur Bearbeitung von Texten.
    Feed:Technik zur einfachen und strukturierten Verbreitung der Inhalte von Websites. Die am Häufigsten genutzten Protokolle für Feeds sind RSS und Atom.
    CMS:Content-Management-System. Software zur einfachen Verwaltung von Inhalten.
    Frontend:Als Frontend bezeichnet man die sichtbare “Vorderseite“ der Webseite, also den normalen Internetauftritt, den alle Besucher zu sehen bekommen.
    HTML:Hypertext Markup Language. Programmiersprache zur Beschreibung von Webseiten.
    Open Source:Bezeichnet Software, deren Lizenzbestimmungen fordern, dass der Programmcode frei zugänglich ist.
    PHP:Programmiersprache für dynamische Webseiten.
    Template:Designvorlage für eine Webseite.
    URL:Uniform Resource Locator. In dieser Anleitung: Die Internetadresse einer Webseite.
    WYSIWYG:What you see is what you get. Wird für Editoren verwendet, bei denen die Bearbeitungsansicht identisch mit der endgültigen Ansicht ist.

    Was ist WordPress?

    WordPress ist ein Content-Management-System (CMS), das für die Erstellung von Internetauftritten in Blogform optimiert wurde.  Blogs können mit Hilfe von WordPress einfach verwaltet und Inhalte von verschiedenen Autoren geschrieben werden, ohne dass weitergehende Kenntnisse in der Erstellung von Webseiten vorhanden sein müssen.

    WordPress unterscheidet, wie die meisten Content-Management-Systeme, drei verschiedene Ebenen bei einem Internetauftritt:

    • Die funktionelle Struktur
    • Die Seiteninhalte
    • Das Layout

    Die Einrichtung der funktionellen Struktur ist aufwändig und setzt neben guten Kenntnissen von WordPress auch Erfahrung im Umgang mit HTML und PHP voraus. Die Struktur wird daher fast immer von einem erfahrenen Webdesigner angelegt und modifiziert.

    Die Seiteninhalte, auf Englisch content, können durch eine fast beliebige Anzahl von Autoren mit einem leicht bedienbaren Editor, bearbeitet werden. Der Editor hat Funktionen, die ähnlich wie in einem normalen Textverarbeitungsprogramm, z. B. Microsoft® Word, funktionieren.

    Das Backend mit dem Editor lässt sich direkt im Browsers aufrufen, so dass die Autoren ihre Inhalte von jedem Ort mit Internetzugang bearbeiten können. Außerdem gibt es für eine Vielzahl von Mobilgeräten (z. B. iOS®, Android®, Windows® Phone) Apps mit denen direkt Beiträge auf Smartphones oder Tablets erstellt werden können.

    Über eine Benutzerverwaltung lassen sich vom Administrator für jeden Bearbeiter und jeden Inhalt individuelle Zugriffs- und Schreibrechte festlegen. Dadurch ist es möglich, dass manche Bearbeiter beispielsweise nur die Inhalte in bestimmten Bereichen, andere aber auch die zugrunde liegende funktionelle Struktur bearbeiten können.

    Das Layout wird durch sogenannte Templates festgelegt, welche der Webseite unabhängig von Struktur und Inhalt ein einheitliches optisches Erscheinungsbild geben. Die Templates können durch den Administrator einfach ausgewechselt werden. Dadurch verändert sich das Aussehen der gesamten Webseite. Die Inhalte bleiben jedoch unverändert. Die Erstellung von Templates ist komplex und wird deswegen auch meistens durch einen Webdesigner durchgeführt.

    Die Vorteile von WordPress sind:

    • Einfache, benutzerfreundliche Bedienung
    • Leichte Erweiterbarkeit durch Plugins
    • Flexible Designs, dadurch können WordPress-Seiten einfach an neue Anforderungen angepasst werden

    WordPress wurde als Open-Source-Software veröffentlicht und wird weltweit für Weblogs eingesetzt. Mit einem Marktanteil von deutlich über 50 % ist WordPress das mit Abstand am häufigsten eingesetzte CMS für dynamische Webseiten. 

    Aktuelle Version von WordPress

    Die aktuelle Version von WordPress ist 4.9 (Tipton) und wurde am 16. November 2017 veröffentlicht. Sie ist nach dem US-amerikanischen Jazzpianisten und –saxophonisten Billy Lee Tipton benannt worden. (Stand November 2017).

    Änderungen gegenüber der Vorversion

    Die aktuelle WordPress-Version 4.9 bringt zwei grundlegende Änderungen mit sich: Der Customizer erhält einen Workflow und es tut sich einiges für Entwickler.

    Die Anpassung des Layouts einer WordPress-Webseite mit dem Customizer wurde um eine Entwurfs- und Planungsfunktion ergänzt. Ein neues Layout kann jetzt erst geplant und zu einer vorher festgelegten Zeit aktiviert werden. Der Entwurf kann durch einen Vorschaulink an andere Personen verschickt werden. Änderungen können gesperrt werden, um sie vor einer weiteren Überarbeitung zu schützen.

    Entwickler können sich darüber freuen, dass WordPress jetzt endlich einen vernünftigen Editor (CodeMirror) mit Syntax-Highlighter als Theme-/Plugin-Editor eingebaut hat. Skripte werden jetzt automatisch besser lesbar, da der Syntax-Highlighter unter anderem Befehle, Variablen und Kommentare unterschiedlich einfärbt und einrückt. Er versteht PHP, CSS und XML. Zusätzlich prüft der PHP-Editor jetzt den Quellcode auf Fehler. Die direkte Bearbeitung der WordPress-Skripte im
    Backend ist jetzt wesentlich komfortabler.

    Auch bei den Widgets finden wir in diesem Update wieder einige Neuerungen. Es gibt ein neues Widget namens Galerie, mit dem Sie einfache Galerien erstellen können. Das Text-Widget hat endlich einen Button erhalten, mit dem Bilder und Videos eingefügt werden können. Beim Wechsel eines Themes soll WordPress jetzt außerdem besser auf die Widget-Positionen aufpassen und nicht, wie in den Vorversionen, die Widgets nach dem Template-Wechsel manchmal an einer völlig falschen Stelle anzeigen.

    Natürlich bringt dieses Update noch etliche weitere Änderungen, wie z. B.:

    • Eine Sandbox für PHP-Skripte.
    • Eine vereinfachte Menübearbeitung im Customizer.
    • Es werden auch andere Videoplattformen neben Vimeo und Youtube unterstützt.
    • In Text-Widgets können jetzt Shortcodes verwendet werden.
    • Twemoji Kompatibilität.
    • Zusätzliche Sicherheitsabfragen an einigen kritischen Stellen.

    Rückblick: Hauptänderungen von Version 4.7 auf 4.8

    • Die seit dem letzten Update nicht mehr so gut zu bedienende Verlinkungs-funktion wurde verbessert.
    • Texte in Widgets können jetzt auch per Editor bearbeitet werden. Bis zur letzten Version musste man noch HTML in die Widget-Textcontainer schreiben.

    In Widgets lassen sich jetzt auch Medien (Bilder, Videos und Audiodateien) direkt über den Editor einbinden.

    WordPress Webseite

    Weitere Informationen zu WordPress und den Entwicklern findet man auf der offiziellen deutschen Webseite:  http://de.wordpress.org.

    Weiterführende Literatur

    Die nachfolgenden Seiten geben nur einen kleinen Einblick in die Möglichkeiten, die WordPress bietet. Für Interessierte kann ich als weiterführende Literatur folgende Bücher empfehlen:

    WordPress 4: Das umfassende Handbuch. Vom Einstieg in WordPress 4 bis zu fortgeschrittenen Themen: inkl. WordPress-Themes, Templates, SEO, Google Analytics, Backup u. v. m. – Ausgabe 2017Das WordPress Praxishandbuch: Der Bestseller, nun für WordPress 4.6 (4., aktualisierte Auflage)

    Tour durch WordPress

    Navigation im Backend

    In das Backend loggt man sich ein, indem man an die Internetadresse der Website wp-admin anhängt. Also beispielsweise http://www.meineseite.de/wp-admin. Nach dem Einloggen mit Benutzernamen und Passwort gelangt man zum Dashboard. Die einzelnen Bereiche des Backends erreicht man über die Navigationsleiste auf der linken Seite. Diese zeigt je nach Größe des Browserfensters die Symbole und Bezeichnungen der Menüpunkte oder nur die Symbole an.

    komplette Menüleiste   nur Symbole

    Einige Menüpunkte haben zusätzliche Optionen, die man über die Schaltfläche Optionen oben auf der rechten Seite erreicht.

    Wordpress Optionen

    Optionen

    Dashboard

    Das Dashboard besitzt frei wählbare Informationscontainer und gibt einen schnellen Überblick über anstehende Aktualisierungen, die letzten Aktivitäten, neue Kommentare, die neuesten Nachrichten aus dem WordPress-Blog. Außerdem bietet es die Möglichkeit, mit einem Klick einen neuen Blogbeitrag zu erstellen.

    Der Unterpunkt Aktualisierungen informiert detailliert über notwendige Aktualisierungen von WordPress, den installierten Plugins, Templates oder Übersetzungen. Die Aktualisierungen können von hier aus mit einem Klick eingespielt werden. Zur Sicherheit sollte vor jeder Aktualisierung ein Backup der kompletten Website angelegt werden.

    Wordpress Dashboard

    Dashboard

    Beiträge

    WordPress unterscheidet zwischen Beiträgen und Seiten. Beiträge sind Texte im Blogformat, die automatisch in die Blognavigation eingebaut und archiviert werden und kommentiert werden können.
    Seiten sind statische Webseiten ohne zusätzliche Funktionalitäten. Sie können z. B. für die Startseite oder ein Impressum genutzt werden.

    Die Unterpunkte haben folgende Funktionen:

    • Alle Beiträge zeigt eine Übersicht über alle erstellten Beiträge.
    • Erstellen öffnet den Editor zum Erstellen eines neuen Beitrages.
    • Mit dem Menüpunkt Kategorien ist es möglich, beliebige Kategorien für seine Beiträge festzulegen, um sie zu systematisieren.

    Schlagworte verwaltet prägnante Stichworte zu Beiträgen.

    Wordpress - Beiträge

    Beiträge

    Medien

    Die Medienübersicht bietet eine Übersicht über alle Multimediadateien, die in WordPress zur Verfügung stehen.

    Über Datei hinzufügen ist es möglich, neue Dateien auf den Server zu laden. Dies können beispielsweise Audio- oder Videodateien, Bilder oder pdf-Dokumente sein.

    Wordpress - Medien

    Medien

    Seiten

    Der Menüpunkt Alle Seiten zeigt alle in WordPress vorhandenen Seiten an.

    Mit Erstellen kann eine neue Seite erstellt werden.

    Wordpress - Seiten

    Seiten

    Kommentare

    Der Menüpunkt Kommentare zeigt alle Kommentare zu veröffentlichten Beiträgen an. In den Grundeinstellungen von WordPress kann man festlegen, ob generell Kommentare erlaubt sind und ob sie sofort oder erst nach Überprüfung durch einen Administrator veröffentlicht werden. WordPress besitzt außerdem einen Spamfilter, der eine Vorauswahl treffen kann, welche Kommentare überhaupt relevant sind.

    Wordpress - Kommentare

    Kommentare

    Designs

    Mit dem Menüpunkt Themes werden alle installierten Templates angezeigt und es können neue Templates installiert werden.

    Wordpress - Themes

    Design -> Themes

     

    Mit Anpassen werden die Grundeinstellungen des aktuell aktiven Templates verändert. Die Einstelloptionen sind abhängig vom installierten Template. Meistens kann man hier den Seitentitel, Farben,  Hintergrundbilder und das Aussehen der Startseite einstellen. 

    Design -> Anpassen 

    Widgets

    Widgets sind kleine Zusatzfunktionen für die Webseite. Falls im Template Bereiche für Widgets vorgesehen sind, können diese im Menüpunkt Widgets zugeordnet werden. Je nach Template unterscheiden sich die für Widgets vorgesehenen Positionen. Die Platzierung kann beispielsweise in der Kopf- oder Fußzeile oder neben dem Textcontainer sein. Folgende Widgets gibt es standardmäßig in WordPress:

    • Archive: Ein monatliches Archiv der Beiträge auf der Website.
    • Kalender: Ein Kalender mit allen Beiträgen der Website.
    • Letzte Beiträge: Die aktuellsten Beiträge der Webseite.
    • Meta: Login-, RSS- und WordPress.org-Links.
    • Schlagwörter-Wolke: Eine Wortwolke mit den am meisten genutzten Schlagworten.
    • Suche: Ein Suchformular.
    • Individuelles Menü: Ein benutzerdefiniertes Menü.
    • Kategorien: Eine Liste oder ausklappbare Liste von Kategorien.
    • Letzte Kommentare: Die aktuellsten Kommentare der Website.
    • RSS: Einträge von einem beliebigen RSS- oder Atom-Feed.
    • Seiten: Eine Liste der Seiten der Website.
    • Text: Leeres Widget, in das beliebiger Text geschrieben werden kann.

    Wordpress - Widgets

    Design -> Widgets 

    Mit dem Menüpunkt Menüs können vorhandene Menüs konfiguriert und neue erstellt werden.

    Wordpress - Menüs

    Designs -> Menüs 

    Der Menüpunkt Hintergrund legt das Hintergrundbild der Webseite fest:  Wordpress - Hintergrund anpassen

    Designs -> Hintergrund 

    Unter Editor können das Template und weitere Funktionen von WordPress direkt bearbeitet werden. Für die Bearbeitung dieser Dateien sollte man sich nicht nur in PHP und HTML, sondern auch mit den Funktionen von WordPress auskennen.

    Wordpress - Themes bearbeiten

    Design -> Editor 

    In WordPress lassen sich über Plugins einfach neue Funktionen nachrüsten. Dies können z. B. Backup, Statistik oder ein erweitertes Benutzermanagement sein.

    Plugins

    Mit den Menüpunkten unterhalb von Plugins erhält man eine Übersicht über alle installierten Plugins (Installierte Plugins), kann neue Plugins installieren (Installieren) oder den Quelltext der Plugins bearbeiten (Editor).

     Plugins

    Benutzer

    Mit Untermenüs von Benutzer werden alle registrierten Benutzer aufgelistet (Alle Benutzer), neue Benutzer angelegt (Neu hinzufügen) und deren Berechtigungen festgelegt (Dein Profil).

    In WordPress sind fünf Benutzerrollen vordefiniert, die folgende Berechtigungen haben:

    • Abonnent: darf Kommentare schreiben und sein eigenes Profil bearbeiten.
    • Mitarbeiter: darf Beiträge verfassen und eigene Beiträge bearbeiten, aber nicht veröffentlichen.
    • Autor: darf neue Beiträge verfassen, eigene Beiträge bearbeiten und veröffentlichen und Kommentare zu seinen Artikeln moderieren.
    • Redakteur: darf neue Beiträge verfassen, eigene und fremde Beiträge bearbeiten und veröffentlichen, Kommentare zu seinen Artikeln moderieren und Kategorien erstellen.
    • Administrator: darf alle Funktionen von WordPress nutzen.

    Wordpress - Benutzer

    Benutzer

    Werkzeuge

    Der Menüpunkt Werkzeuge bietet die Möglichkeit, Daten (Texte, Bilder etc.) aus anderen Quellen zu importieren (Daten importieren) und die Beiträge und Seiten der eigenen Website zu exportieren (Daten exportieren).

    Manche Plugins fügen unterhalb von Werkzeuge weitere Menüpunkte hinzu, mit denen diese konfiguriert werden können.

    Wordpress - Werkzeuge

    Werkzeuge

    Einstellungen

    Dieser Menüpunkt legt die Grundeinstellungen der Website fest. Folgende Einstellungen werden in den einzelnen Unterpunkten vorgenommen:

    • Allgemein: Seitentitel, Datumsfomat, Zeitzone und Sprache
    • Schreiben: Standardkategorie, Formatvorlage für Artikel, Einstellungen für automatische Post per E-Mail
    • Lesen: Konfiguration der Startseite, Länge von Blogseiten und Newsfeeds, Sichtbarkeit für Suchmaschinen
    • Diskussion: alle Einstellungen für die Kommentarfunktion
    • Medien: Bildgrößen
    • Permalinks: Formatierung der Links innerhalb der Website

    Weitere Menüpunkte

    Ja nach installierten Plugins können weitere Menüpunkte vorhanden sein. Diese Menüpunkte gehören nicht zur Standardinstallation von WordPress und dienen dazu, die betreffenden Plugins zu konfigurieren.

    Grundlegende Bedienung von WordPress

    Neuen Beitrag erstellen

    Um einen neuen Beitrag zu erstellen, klickt man auf Beiträge -> Erstellen. Es öffnet sich eine Seite mit einem leeren Editorfenster. Der Editor besitzt einige Möglichkeiten, den Text zu formatieren. Die meisten der verwendeten Icons entsprechen denen aus normalen Textverarbeitungsprogrammen, wie z. B. Microsoft® Word.

    Wordpress - Beiträge erstellen

    Beiträge -> Erstellen

    In die obere Zeile wird der Titel des neuen Beitrages eingegeben, dieser wird auch für die URL der Seite verwendet (z. B. www.meinewebseite.de/titel).

    Wordpress - Editor

    Editor

    Editor

    Die Schaltflächen des Editors haben folgende Funktionen.

    IconFunktion
     Fett
     Kursiv
     Durchgestrichen
     Liste
     Nummerierte Liste
     Markierten Text als Zitatblock einfügen
     Linksbündig
     Zentriert
     Rechtsbündig
     Link einfügen. Mit diesem Icon kann man sowohl Links auf externe Webseiten als auch Links auf interne Dokumente oder andere Seiten erstellen.
     Link entfernen. Entfernt einen Link aus dem markierten Text.
     „Weiterlesen“ einfügen. Ein Klick auf dieses Icon fügt eine Linie in den Text ein. Im Frontend wird nur der Text oberhalb dargestellt. Danach erscheint im Text ein Link „weiter“, der den gesamten Text aufruft.
     Editor maximieren. Um das Vollbild wieder zu schließen, mit der Maus an den oberen Rand fahren und auf den dann erscheinenden Link „Vollbild schließen“ klicken oder die Taste Escape drücken.
     Blendet die zweite Zeile der Werkzeugleiste aus oder ein.
     Format des markierten Textes – z. B. Überschrift oder Absatz.
     Unterstrichen
     Blocksatz
     Textfarbe
     Durch Aktivieren dieses Icons werden alle Inhalte, die man über die Zwischenablage einfügt, von Formatierungen befreit.
     Löscht alle Formatierungen im markierten Text.
     Einfügen von Sonderzeichen
     Einzug verkleinern
     Einzug vergrößern
     Rückgängig
     Wiederholen
     Zeigt alle Tastaturkürzel des Editors an.
     Der Tab Visuell zeigt die WYSIWYG-Vorschau an, der Tab Text zeigt den Quellcode.
     Fügt an der Cursorposition Multimediadateien in den Text ein.

     

    Beitragseinstellungen

    Die Veröffentlichungsoptionen werden nach einem Klick auf Bearbeiten im Container Veröffentlichen auf der rechten Seite angezeigt.

    Beitragseinstellungen

    Der Status kann Entwurf (Artikel nur im Backend sichtbar), Ausstehender Review (Beitrag muss von einem Berechtigten freigeschaltet werden) oder Veröffentlicht (Artikel ist auch im Frontend sichtbar) sein.

    Unter Sichtbarkeit wird festgelegt, wer den Beitrag sehen darf: Jeder (Öffentlich), erst nach Eingabe eines Passwortes (Passwortgeschützt) oder nur eingeloggte Benutzer (Privat).

    Mit dem Veröffentlichungsdatum ist es möglich festzulegen, ob der Artikel sofort nach dem Klicken auf Veröffentlichen angezeigt wird oder erst zu einem späteren Zeitpunkt, der eben hier festgelegt werden kann.

    Beitragseinstellungen geöffnet

    Durch einen Klick auf Veröffentlichen wird der Beitrag mit den ausgewählten Einstellungen veröffentlicht. Falls man sich den Beitrag erst einmal ansehen möchte, geht dies durch Klicken auf Vorschau. Mit Speichern wird der Beitrag für eine spätere Bearbeitung oder Veröffentlichung gesichert.

    Veröffentlichen

    Falls der Link zu einem Beitrag geändert werden soll, müssen ab Version 4 von WordPress mit der Schaltfläche Optionen am oberen rechten Rand die Optionen eingeblendet werden. Danach wird der Haken bei Permalinks gesetzt. Dadurch wird unterhalb des Editors der Container Permalink eingeblendet. Im Textfeld dieses Containers kann man festlegen, wie der Link zu dieser Seite heißen soll. In diesem Beispiel ist der Beitrag nach der Veröffentlichung unter www.meinewebseite.de/hallo-welt zu erreichen.

    Wordpress - Permalink

    Permalink

    Seiten

    Eine neue Seite wird mit Seiten -> Erstellen  angelegt. Seiten und Beiträge sind sehr ähnlich. Seiten sind für statische Inhalte wie z. B. Kontakt oder Impressum gedacht. Seiten werden nicht in der normalen Blogansicht angezeigt. Seiten können im Gegensatz zu Beiträgen hierarchisch angeordnet und verschachtelt werden. Im Drop-down-Menü wird unter Eltern festgelegt, welche Seite in der Hierarchie über der neuen Seite steht. Der Inhalt wird mit demselben Editor wie die Beiträge erstellt.

    Wordpress - Seite erstellen

    Seiten -> Erstellen

    Menüs

    Falls das Template dafür eingerichtet ist, können auf bestimmten vordefinierten Positionen Menüs eingefügt werden. Mit einem Klick auf Design -> Menüs erreicht man die entsprechenden Einstellungen.

    Wordpress - Menüs bearbeiten

    Design -> Menüs

    Nach der Auswahl des zu bearbeitenden Menüs kann man Inhalte zu diesem Menü zufügen, entfernen oder in der Reihenfolge verändern. Im Container auf der linken Seite können die Menü-Inhalte Seiten, Beiträge, Links, Kategorien und Schlagworte ausgewählt werden. Durch einen Klick auf den Button Zum Menü hinzufügen wird der ausgewählte Inhalt in das Menü eingefügt.

    Wordpress - Menues bearbeiten

    Reihenfolge der Menüpunkte

    Die Reihenfolge der einzelnen Menüpunkte lässt sich einfach per Drag-and-drop verändern. Um einen Unterpunkt in einem Menü zu erzeugen, zieht man den entsprechenden Menüpunkt etwas nach rechts.

    Wordpress - zweite Navigationsebene

    Erzeugen einer zweiten Navigationsebene

    Viel Spaß mit Ihrem Blog

    Diese kleine Anleitung gibt Ihnen einen ersten Eindruck von WordPress und hilft dabei, Ihre ersten Schritte mit Ihrem neuen Blog zu gehen. Sollten Sie weitere Fragen haben oder professionelle Hilfe bei Ihrer Website benötigen, können Sie mich gerne kontaktieren.


    Copyright 2017: Boris Kohnke
    Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

    Hier geht es weiter zur aktuellen Version von Einführung in die Bedienung von WordPress 4.9 als E-Book.

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    Fotografie

    Ich fotografiere die Produkte für Ihren Onlineshop, Gebäudeansichten Ihrer Firma, Sie und Ihre Mitarbeiter oder alles andere, was auf Ihrer Webseite gezeigt werden soll. Natürlich inklusive professioneller Bildbearbeitung.
    Sie erhalten bei mir:
    • Produkt-/Objektfotos
    • Food-/Naturfotos
    • individuelle Hintergründe und Banner